Über das ARI
Das Astronomische Rechen-Institut (ARI) gehört gemeinsam mit der Landessternwarte Königstuhl (LSW) und dem Institut für Theoretische Astrophysik (ITA) zum 2005 neugegründeten Zentrum für Astronomie (ZAH) der Universität Heidelberg.
Kernkompetenzen des ARI sind Astrometrie, Stellardynamik,
Galaxienentwicklung, Gravitationlinsen und extrasolare Planeten
sowie Kosmologie.
Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Entwicklung und der Betrieb von
Höchstleistungsrechnern mit spezieller Hardware sowie Entwicklung und
Aufbau von "Middle-ware" und Datenbanken im Rahmen der
D-Grid-Initiative
und des Virtuellen Obervatoriums.
Die
Geschichte des ARI geht bis zur Erteilung des Kalenderpatents im Jahr
1700 zurück. Auch heute noch sind astronomische Dienstleistungen
(wie
Kalendergrundlagen,
Jahrbücher
und Bibliographien) Aufgabe des Instituts.
Dazu parallel wurden hier Anfang der 60er Jahre die weltweit ersten N-Körper-Rechnungen zur Simulation von Sternsystemen durchgeführt. Heute betreibt das ARI einen Höchstleistungsrechner (einen PC Beowulf Cluster) mit spezieller Hardware (GRAPE und MPRACE Beschleunigerkarten). Für bestimmte Anwendungen (zur Zeit Gravitationskräfte und SPH Hydrodynamik) ist die Rechenleistung vergleichbar mit den 10 schnellsten Rechner der Welt. |
Bearbeiter: D. Möricke

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